Fachgruppe Astronomie Kosmonautenzentrum “Sigmund Jähn” Chemnitz Ende der 70er Jahre wies der Verantwortliche Redakteur der Zeitschrift „Astronomie und Raumfahrt“, OL Heinz Albert, darauf hin, dass Karl-Marx-Stadt eine der wenigen Bezirkshauptstädte der DDR ist, in der noch keine Fachgruppe Astronomie existiert. Im Dezember 1979 wurden daraufhin zwei Sternfreunde der Stadt zu einer Vorbesprechung in die Stadtleitung des Kulturbundes eingeladen. Die Mitarbeiter des Kulturbundes informierten die Sternfreunde u. a. darüber, dass das Kosmonautenzentrum im Küchwald, damals eine Einrichtung des Pionierhauses "Juri Gagarin", seine Bereitschaft erklärt hatte, der Fachgruppe seine Räumlichkei- ten für ihre Zusammenkünfte zur Verfügung zu stellen. Am 17. Januar 1980 gab es im Café des Clubs der Intelligenz "Pablo Neruda" der Stadthalle Karl- Marx-Stadt eine weitere Vorbesprechung zur Gründung der Fachgruppe Astronomie mit Mitarbeitern des Kulturbundes. Am  25. Januar 1980 fand am gleichen Ort die Gründungsveranstaltung der Fachgruppe Astronomie Karl-Marx-Stadt statt. Am 15. Februar 1980 wurde der erste Fachgruppenabend im Kosmonautenzentrum Küchwald durchgeführt. Seitdem treffen sich regelmäßig Sternfreunde aller Altersgruppen, auf verschiedene astronomische Teilgebiete spezialisiert, im Kosmonautenzentrum im Küchwald, das heute den Namen Sigmund Jähn trägt. Sie halten Vorträge, tauschen Beobachtungsergebnisse aus und führen Himmels- beobachtungen durch, wenn das Wetter es ermöglicht. Für diese Beobachtungen stehen z. T. hochwertige Geräte zur Verfügung.. Geschichte der Fachgruppe Astronomie Chemnitz